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Endemit des Karsts der Bela Krajina

Schwarzer Grottenolm

Proteus anguinus parkelj

Der Schwarze Grottenolm ist einer der seltensten Höhlenwirbeltiere Europas. Diese Seite bündelt die wesentlichen Informationen aus den Inhalten des Projekts Schwarzer Grottenolm: von der Entdeckung und Biologie bis zur Verwundbarkeit des Lebensraums und der Arbeit des Infozentrums in Jelševnik.

Der Schwarze Grottenolm ist ein wasserlebender Schwanzlurch aus der Familie der Grottenolme (Proteidae) und das größte Höhlentier. Er lebt ausschließlich im flachen Karst der Bela Krajina auf einer Fläche von etwa 10 km², weshalb seine wissenschaftliche und naturschutzfachliche Bedeutung außergewöhnlich ist.

Unter Höhlentieren ist er eine Besonderheit, da er funktionierende Augen und pigmentierte Haut besitzt. Dennoch ist er an das unterirdische Leben angepasst: Im Dunkeln orientiert er sich mithilfe hochentwickelter Sinne; an die Oberfläche kommt er vor allem nachts an Karstquellen, wo er sich von niederen Krebstieren und Schnecken ernährt.

Die Unterart wurde am 18. Oktober 1986 an der Quelle Dobličica entdeckt; ein zweites Exemplar wurde 1990 in Jelševnik gefunden. Die Biologen Boris Sket und Jan W. Arntzen beschrieben sie 1994 wissenschaftlich als Proteus anguinus parkelj.

Der Schwarze Grottenolm ist eine Mahnung: Die Qualität des Grundwassers hängt unmittelbar mit dem Erhalt des einzigartigen Lebens unter unseren Füßen zusammen.

Visuelles Archiv der Art

Ausgewählte Fotos zeigen Lebensraum, Forschung und wichtige Momente des Artenschutzes im Karst der Bela Krajina.

Schwarzer Grottenolm in unterirdischem Gewässerumfeld.
Beschreibung der Unterart
Foto des Schwarzen Grottenolms aus dem Projektarchiv.
Entdeckung
Nahaufnahme des Schwarzen Grottenolms.
Lebensraum
Karte der Verbreitung des Schwarzen Grottenolms in der Bela Krajina.
Gefährdung

Schwarzer Grottenolm

Der Schwarze Grottenolm (Proteus anguinus parkelj) ist ein Endemit der unterirdischen Gewässer des Karstplateaus der Bela Krajina. Erfahren Sie mehr über seine Biologie, seinen Lebensraum und die wichtigsten Gründe für den Schutz der Art.

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